Hundeschule aktuell

 

Hope ist jetzt ausgebildeter und geprüfter Assistenzhund für Michaela

Herzlichen Glückwunsch 🙂 

 

Popostern Youngster

 

Der „kleine“ Bowie balanciert 🙂

 

 

       

 

    

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Anstehende Veranstaltungen
  1. ZOS®-Workshop (VOLL)

    November 23 @ 14:00 - 18:00
  2. Finderwille Differenzierungsseminar

    November 29 - Dezember 1
  3. Workshop Dummytraining

    Februar 22, 2020 @ 10:00 - 12:00
  4. Treibball-Workshop

    Februar 22, 2020 @ 14:00 - 17:00
  5. Kommunikationsseminar

    April 4, 2020 @ 9:00 - April 5, 2020 @ 17:00
  6. Mehrhundehaltung

    Juli 4, 2020 @ 10:00 - Juli 5, 2020 @ 17:00
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    Juli 4, 2020 @ 10:00 - Juli 5, 2020 @ 17:00

Und dann wären da noch unsere Schnüffelexperten, die

Diabetikerwarnhunde – DiWaH

Diese werden nun alle dem gleichen Prinzip folgend ausgebildet, der Wahrnehmung von zu hohem oder meist zu niedrigem Blutzucker, da sie aber alle nur für ihren Teampartner arbeiten, gibt es hier auch teamtechnisch einiges zu tun. Eine Fremdausbildung erscheint uns daher völlig unmöglich bis sinnlos.

Wir haben die inzwischen viel gebräuchliche Abkürzung DiWaH erfunden und eine entsprechende Ausbildung etabliert. Mit den von uns ausgebildeten Trainern haben wir ein Netzwerk gegründet! Dort finden Sie den Trainer in Ihrer Region, der nach unserer Methode kompetent, individuell und zum fairen Preis mit Ihnen Ihren Hund ausbildet. 

GRUNDSÄTZLICHES

Schon seit  Jahren ist bekannt, dass es Hunde gibt, die im Zusammenleben mit ihrem Menschen diesen vor drohenden Gefahren, wie Unterzuckerungen, epileptischen Anfällen, Herzattacken und sogar Krebs warnen können.

Diabetikerwarnhunde (DiWaH) erkennen, wenn der Blutzucker eines Menschen aus der Norm gerät. Sie haben für diesen Fall ein oder mehrere Anzeigeverhalten gelernt, um ihren Menschen zu warnen. Wir trainieren DiWaHs nur für Diabetiker Typ 1, weil hier grundsätzlich die Gefahr einer schweren Unterzuckerung besteht.  

Das  DiWaH –Mensch-Team wird individuell in Einzelstunden ausgebildet. Dabei werden nicht nur die verschiedenen Möglichkeiten von Anzeigeverhalten auf das Team abgestimmt, sondern auch spezielle Trainingswünsche wie z.B. Türen öffnen, Hilfe holen etc. besprochen und gegebenenfalls ins Trainingsprogramm aufgenommen.

Die Ausbildungszeit und damit auch die –kosten sind sehr unterschiedlich. Welpen lernen in der Regel sehr schnell, brauchen aber auch noch die Grunderziehung. Etwas ältere Hunde sind manchmal in der anfänglichen Auffassungsgabe etwas langsamer, können sich dann aber auf diese Arbeit konzentrieren.

Der entscheidende Faktor allerdings ist in diesem Team immer der Mensch! Man sollte für die Ausbildung also einen Zeitraum von einem halben bis zu einem Jahr veranschlagen. Das Treffen mit dem Trainer findet – individuell abgestimmt – im vierwöchigen Rhythmus statt.

Besonders für die Typ 1 Diabetiker, die ihre Unterzuckerung nicht spüren,  können diese Hunde lebensrettend sein. Während einer Hypoglykämie finden chemische Prozesse im Körper eines Diabetikers statt, die der Hund im Atem und Schweiß riechen kann. Hierauf wird ein Diabetikerwarnhund trainiert.

Die fertigen DiWaHs sollen Hypoglykämien bei einem Wert anzeigen, bei dem es der Mensch noch nicht selber spürt. Dadurch können solche Abfälle frühzeitig abgefangen werden.  Überzuckerungen werden ebenfalls vom Hund erkannt und angezeigt. Wir trainieren grundsätzlich nur ein Anzeigeverhalten für Über- und Unterzuckerungen. Die Verantwortung liegt beim Menschen. Der Hund zeigt nur, dass etwas nicht stimmt.

Ein solcher Hund benötigt ein besonderes Einfühlungsvermögen, um die begleitenden Verhaltensänderungen „seines“ Menschen zu spüren und in die Warnung mit einfließen zu lassen.

Bei Kindern müssen die Hunde die Aufmerksamkeit bei den Eltern oder anderen Erwachsenen erzielen. Im turbulenten Alltag kann da durchaus Hartnäckigkeit beim Hund gefragt sein. Für nächtliche Unterzuckerungen haben sich Funkklingeln sehr bewährt.

Der Abschluss der Ausbildungszeit kann eine Prüfung vor einem DiWaH Richter sein. Das Bestehen berechtigt zum Tragen  der entsprechenden Kenndecke. Im Vordergrund stehen in jedem Falle die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse des Diabetikers bzw. der Eltern.

Der Diabetikerwarnhund kann und sollte in unterschiedlichem Umfang als Assistenzhund ausgebildet werden, um die Grundvoraussetzungen zu schaffen für seine späteren Aufgaben:

1. Hypoglykämien(Unterzuckerung) erkennen und zuverlässig warnen

2. bei Unterzuckerung oder Handlungsunfähigkeit eigenständig eine Notfalltasche bringen

3. vor allem nachts bei bedrohlichen Zuständen den Partner, die Eltern usw. wecken, das kann durch Bellen, Betätigung einer Klingel oder Scharren geschehen

Für uns die schönste Voraussetzung ist die, dass diese Hunde nur in engem Kontakt mit ihrem Besitzer ausgebildet werden können und nicht wie Blindenhunde, z.B. eine lange Trainingszeit durchlaufen um später zum neuen Besitzer zu wechseln.

Prinzipiell ist jeder Hund geeignet, schön ist es mit dem Welpen anzufangen, aber es gibt auch gute Beispiele für eine erfolgreiche Ausbildung älterer Hunde. Mancher Diabetiker hat bereits einen Hund, der auf seine Zustände reagiert und fragt sich nur, wie bringe ich ihm bei, mich zu wecken oder Hilfe zu holen?

Wir haben für Sie zwei unterschiedliche Erfahrungsberichte aus früheren Jahren ausgewählt, die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Vegas begann seine Ausbildung mit 3 und war vorher Straßenhund. Balia kam als Welpe in die entsprechende Familie. Aber lesen Sie selbst…

Kenndecke

   Mehr und mehr hat es sich bewährt, „arbeitende“  Hunde durch eine Kenndecke auszuweisen und immer größer wird die Toleranz, einem Hund, der eine solche Decke trägt Privilegien und Zugänge zuzugestehen, wo normalerweise Hunde verboten sind. Deshalb haben wir nun  eine eigene Kenndecke mit unserem  Logo entwickelt, um die von uns ausgebildeten Hunde damit auszuzeichnen.

Diese Decke darf nur tragen, wer in einer erfolgreichen  Abschlussprüfung seine Berechtigung dazu unter Beweis gestellt hat. Zusätzlich erhält das Team einen personalisierten Ausweis.

Der ausgebildete Diabetikerwarnhund gehört zu den Assistenzhunden und sollte, wenn er in der Öffentlichkeit identifizierbar ist, sich vorbildlich benehmen. Es werden daher neben den individuellen Tätigkeiten für den Diabetiker auch Elemente des Grundgehorsams im Sinne eines gesellschaftsfähigen Begleiters (Team) gefordert und geprüft, bevor der Hund die Kenndecke Diabetikerwarnhund aus dem Hundezentrum Siegerland tragen darf.

Einen wichtigen Aspekt gilt es jedoch zu beachten:

Oft ist im Zusammenhang mit der Diabetikerwarnhund Ausbildung von einer Prüfung die Rede, die, wenn sie erfolgreich abgeschlossen wird, die Berechtigung beinhaltet, den Hund überallhin mitzunehmen. Als Beispiel und Vorbild wird immer der Blindenführhund genannt.

Hierzu folgende Fakten:

Der Blindenführhund ist als einziger Behindertenbegleithund im Sozialgesetzbuch 5 als Hilfsmittel anerkannt. Die genaue Definition eines tierischen Hilfsmittels ist, dass es dauerhaft benötigt wird und ununterbrochen Leistung erbringt. Diese Bedingungen erfüllt  ausschließlich der Blindenführhund. Dazu gehört aber auch, dass der Behinderte durch einen Schwerbehindertenausweis als solcher anerkannt ist.

Die einzige Assistenzhundeprüfung, die (von der IHK Potsdam anerkannt) nachvollziehbare und gleichbleibende Bedingungen bietet, den Schwerbehindertenausweis voraussetzt und von unabhängigen Prüfern durchgeführt wird, ist die des BHV (Berufsverband der Hundeerzieher/innen und Verhaltensberater/innen)

Dennoch hat man sogar mit dieser Prüfung keinen Rechtsanspruch darauf, den Hund als Hilfsmittel überall hin mit zu nehmen. Dieses Recht kann es auch gar nicht grundsätzlich geben, denn es betrifft viel zu viele Gesetze, u.a. das Hausrecht, das Abfallbeseitigungsrecht und das Steuerrecht, um nur einige zu nennen. Niemand kann sich per Gesetz über das Hausrecht des Einzelnen hinwegsetzen, womit auch der Blindenführhund  kein Recht auf Betreten eines Museums hat, man aber sehr wohl dem Hausrechtsinhaber die Möglichkeit gibt, seine eigene Abwägung zu treffen. Die wird in vielen Fällen für den Behinderten fallen, allein schon, weil es heute durch die Medien einen gewissen Druck gibt.

Zusammengefasst ergibt sich also Folgendes:

1      Einen Rechtsanspruch auf Mitnahme des Hundes in öffentliche oder private Gebäude, Grundstücke oder öffentlichen Nahverkehr gibt es nicht. Auch nicht für den Blindenführhund.

2       Die einzig anerkannte Assistenzhundeprüfung setzt die Kastration des Hundes und den Schwerbehindertenausweis voraus.

3      Da die meisten Diabetiker keinen Schwerbehindertenausweis haben, ist eine Prüfung für sie von keinem greifbaren Nutzen

Das heißt nicht, dass ein guter Grundgehorsam eines Hundes nicht nützlich wäre, denn gerade der Diabetiker möchte natürlich seinen Hund überall mitnehmen können und immer um sich haben. Ein wohlerzogener Hund genießt auch ein größtmögliches Maß an Freiheit. Und jeder, der einen Hund als Hilfsmittel hat, steht auch in der Verpflichtung, diesen ordentlich auszubilden und zu erziehen, damit die Toleranz und Akzeptanz der Öffentlichkeit nicht zu sehr strapaziert oder durch schlechtes Benehmen ins Gegenteil verkehrt wird.

Es ist aber nicht korrekt, mit einem Prüfungsabschluss Privilegien zu versprechen, die noch nicht geregelt und durchsetzbar sind.
Wer aber mit seinem Hund die Begleithundeprüfung, den Hundeführerschein oder gar die sehr praxisnahe Prüfung des BHV mit uns machen möchte, wird selbstverständlich dorthin geführt. Dennoch bleiben wir dabei, jedes einzelne Training individuell nach den Bedürfnissen des jeweiligen Kranken auszurichten.

Art der Ausbildung und Kosten

Die Ausbilderin im Hundezentrum Siegerland Uschi Loth,  ist eine geprüfte  Assistenzhundeausbilderin , die zusätzlich sowohl Pädagogik als auch Tierpsychologie studiert hat. Sie  hat ein Konzept erarbeitet das auf der Ausbildung der Drogen- und Sprengstoffspürhunde basiert.  Wir bieten keine festen Kurse an, sondern sind der Meinung, dass speziell das extrem menschenbezogene Hypohundetraining sehr individuell gestaltet werden muss. Wir persönlich finden es natürlich sehr sinnvoll, wenn der Hund eine umfassende Gehorsamsgrundausbildung hat, lehnen aber die Begleithundeprüfung als geforderte Basis ab. Wir wünschen einen sensiblen, menschenbezogenen Hund, der auf kleinste Körpersignale achtet. Die Begleithundeprüfung mit ihrem militärischen Drill und den lauten Kommandos sind dieser Sache nicht förderlich.

Eine einigermaßen anerkannte Prüfung für Therapie-und Assistenzhunde gibt es zwar vom Berufsverband der Hundetrainer. Es muss aber deutlich darauf hingewiesen werden, dass die so oft gepriesenen Privilegien (ähnlich denen des Blindenhundes) ausschließlich in Verbindung mit einem Schwerbehindertenausweis gelten, den die meisten Diabetiker nicht haben. Darüber hinaus gehende Versprechungen sind gesetzlich nicht haltbar und unseriös. Mag sein, dass manch eine Institution vor dem Aufdruck auf dem Geschirr Respekt hat, aber es existiert kein Rechtsanspruch.

Deshalb werden wir auch weiterhin dem Wunsch des einzelnen Menschen entsprechend seinen Hund so weit ausbilden, wie er es möchte.
Manch einem reicht ja bereits ein Hund der bei Unterzuckerung bellt und der nächste möchte eben gern dass der Hund die Türen öffnet, Familienmitglieder holt oder sogar einen Notruf an Fremde apportiert.
Jedem Kranken muss klar sein, dass der Hund zwar eine grundsätzliche Bereicherung seines Lebens werden wird, dass es aber nie eine Garantie für seine Leistung und Zuverlässigkeit geben kann. Deshalb werden wir auch nie im Vorfeld Geld verlangen, sondern unsere Arbeit wird so bezahlt wie sie auch geleistet wird.
In Einzelstunden je nach Bedarf. Somit sind auch die Kosten sehr individuell und belaufen sich im Schnitt auf eine Summe von  maximal 1500,- €

Da  eine Kenndecke im Alltag recht hilfreich ist und einem so manche Tür öffnet, gibt es eine abschließende Prüfung, die neben den individuellen Tätigkeiten für den Diabetiker auch Elemente des Grundgehorsams eines gesellschaftsfähigen Begleiters prüft. Nur der erfolgreiche Test berechtigt zum Tragen der Kenndecke des Hundezentrums Siegerland !

Diabetiker Info-Tag

Logo DiWaH-Netzwerk
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Am Sonntag 20.10.2019 findet das jährliche Treffen für Diabetiker mit und ohne Hund im HzS statt.

Wir treffen uns an diesem Sonntag um 11 Uhr im Hundezentrum zu einem gemütlichen Zusammensein und Erfahrungsaustausch – vor allem um das Thema Diabetikerwarnhund.

Wer sich gerne informieren möchte, wie die Ausbildung eines Hundes abläuft, oder ob es sich lohnen würde, dafür einen Hund anzuschaffen, darf sehr gerne vorbeischauen

Jeder Diabetiker (und Familie) ist herzlich eingeladen.

Wir freuen uns, wenn der eine oder andere Kuchen mitbringt.

Für Kaffee und Tee sorgen wir.

Termin: So. 10.10.2019 / 11Uhr

Anmeldung bei Uschi Loth (info@teamwaerts.com oder 0178/4195947)

September 14, 2015 von loth